Deutschland
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Was macht deutsche Weine so besonders? Es ist eine faszinierende Mischung aus Tradition, Innovation und den einzigartigen klimatischen Bedingungen der Weinregionen. Vom kühlen Klima an der Mosel, das frische und elegante Weine hervorbringt, bis zu den sonnenverwöhnten Hängen in Baden – hier wird mit handwerklicher Präzision und Leidenschaft gearbeitet. Das Geheimnis deutscher Spitzenweine liegt in der Verbindung von jahrhundertealter Expertise, regionaler Vielfalt und einer einzigartigen Bodenbeschaffenheit.
Erlebe, wie diese Faktoren zusammenkommen, um Weine von unverwechselbarem Charakter und hoher Qualität zu erschaffen. Entdecke und bestelle deinen deutschen Lieblingswein einfach zu dir nach Hause.
Der deutsche Weinbau gehört zu den ältesten Traditionen des Landes und spiegelt eine beeindruckende Vielfalt wider. Geprägt vom kühlen Klima, das für frische Aromen und eine elegante Säure sorgt, entstehen in Deutschland außergewöhnliche Weine. Die mineralischen Böden – von Schiefer an der Mosel bis zu Vulkanböden in Baden – verleihen den Weinen ihren unverwechselbaren Charakter. Einzig Baden liegt in der wärmeren Weinbauzone B, was dem Anbau von kräftigeren Rebsorten zugutekommt.
Das Besondere am deutschen Wein liegt im perfekten Zusammenspiel von Klima, Böden und handwerklicher Expertise – dem Terroir. Steile Hänge, wie sie an der Mosel, im Rheingau oder an der Ahr zu finden sind, verlangen den Winzern wahre Kunstfertigkeit ab und sorgen für Weine mit unvergleichlichem Charakter. Flüsse wie Rhein, Main, Mosel oder Saar schaffen zusätzlich ein besonderes Mikroklima, das die Reben optimal reifen lässt und den Weinen eine unverwechselbare Note verleiht.
Nachhaltigkeit und Qualität gehen im deutschen Weinbau Hand in Hand. Immer mehr Winzer entscheiden sich bewusst für biologischen oder naturnahen Anbau, um nicht nur erstklassige Bio-Weine, sondern auch eine intakte Umwelt zu schaffen. Mit Rücksicht auf die Natur entstehen so Weine, die nicht nur durch Geschmack, sondern auch durch Verantwortung überzeugen.
Deutsche Weine sind klar klassifiziert, um die hohe Qualität zu garantieren und Orientierung zu bieten. Vom schlichten Landwein, der oft mit Ursprünglichkeit und Authentizität punktet, bis hin zum geprüften Qualitätswein mit geschützter Ursprungsbezeichnung – jede Stufe folgt strengen Regeln. Während Landweine durch ihre regionale Prägung und natürliche Herstellung überzeugen, müssen Qualitätsweine sensorische und analytische Prüfungen bestehen, um ihren Status zu erhalten.
Deutsche Landweine zeichnen sich stufenweise durch folgende Kriterien aus:
Deutscher Wein: Zugelassene Rebsorten, ohne oder mit Sorten-/Jahrgangsangabe.
Landwein (g. g. A.): Mindestens 85 % aus der Region, max. 15.000 L/ha, trocken oder halbtrocken.
Qualitätswein (g. U.): Strenge Prüfungen, typische Merkmale, max. 90.000 L/ha, alle Geschmacksrichtungen erlaubt.
Ein Prädikatswein ist laut Weinrecht ein Qualitätswein. An diese Weine werden jedoch höhere Anforderungen bezüglich des Mostgewichts und der Herstellung gestellt.
Folgende Prädikatstypen finden Verwendung:
Kabinett: Leichte, elegante Weine mit feiner Süße oder trocken ausgebaut, oft mit harmonischer Säure-Süße-Balance.
Spätlese: Später geerntete Trauben mit höherem Zuckergehalt; trocken oder süß, meist mit intensivem Aroma.
Auslese: Vollreife Trauben, teils mit Edelfäule; ideal zu Desserts oder Käse.
Beerenauslese: Edelfaule Trauben für konzentrierte, aromatische Süßweine mit typischem Botrytis-Geschmack.
Trockenbeerenauslese: Rosinierte Beeren mit hoher Süße und Reifepotenzial; extrem selten und kostbar.
Eiswein: Bei -7 °C geerntet, konzentriert und süß, abhängig von besonderen Wetterbedingungen.
Deutschland beeindruckt mit einer enormen Rebsortenvielfalt: Auf 117.804 Hektar Rebfläche wachsen insgesamt 140 zugelassene Weinsorten. Während Rotweinsorten etwa 30 % der Fläche einnehmen, ist ihr Anteil leicht rückläufig. An der Spitze steht der Riesling, der mit etwa 23 % der Rebfläche Deutschlands berühmteste Rebsorte ist. Besonders die Rieslinge von der Mosel haben weltweit Kultstatus erreicht und erzielen regelmäßig Spitzenpreise. In den letzten Jahren bringen innovative PIWI-Rebsorten – pilzwiderstandsfähige Neuzüchtungen – frischen Wind in den deutschen Weinbau und zeigen, dass Tradition und Fortschritt Hand in Hand gehen können.
Ob Kenner oder Entdecker – deutsche Weinen bieten ein geschmackliches Spektrum, was jeden begeistert. Entdecke deinen neuen Lieblingswein und bestell ihn noch heute in dein Wohnzimmer!
Deutschland vereint elf Weinanbaugebiete, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im sonnenverwöhnten Baden gedeihen Burgunderrebsorten auf vulkanischen Böden, während die steilen Hänge an der Mosel Rieslinge mit unverwechselbarer Schiefer-Mineralik hervorbringen. Rheinhessen glänzt mit seiner Vielfalt, von Riesling bis Silvaner, und Saale-Unstrut markiert als nördlichstes Weinbaugebiet Europas die Grenze des Weltweinbaus. Mit jedem Glas schmeckt man die regionalen Besonderheiten, die deutschen Wein zu einem unvergleichlichen Genuss machen.
Baden, das südlichste und zugleich wärmste Weinbaugebiet Deutschlands, ist berühmt für seine Burgunderrebsorten. Die vielfältigen, teils vulkanischen Böden schaffen ideale Bedingungen für Weine mit kraftvollem Charakter und feiner Eleganz.
Franken steht für eine beeindruckende Vielfalt, geprägt durch Silvaner, Müller-Thurgau und Burgundersorten. Die Böden aus Muschelkalk, Keuper und Bundsandstein verleihen den Weinen eine markante Mineralität und Trockenheit. Die abwechslungsreichen Lagen und das besondere Klima machen Frankenweine zu echten Charakterweinen.
Die Mosel ist berühmt für ihre weltklasse Rieslinge, die in den steilen Schieferhängen gedeihen. Das Schiefergestein sorgt für eine hervorragende Wasserspeicherung, während die optimalen Sonneneinstrahlungen in den steilen Lagen den Trauben intensive Aromen verleihen. Diese einzigartigen Bedingungen machen die Mosel zu einer der bekanntesten Weinregionen der Welt.
An der Nahe treffen Riesling und Burgundersorten auf außergewöhnlich vielfältige Böden, die von Schiefer über Quarzit bis Sandstein reichen. Diese geologischen Unterschiede ermöglichen es, das Beste aus der Mosel- und Rheinregion zu vereinen: spritzige Weine mit rassiger Frucht und komplexer Struktur, die eine perfekte Balance bieten.
Die Pfalz ist bekannt für ihre Rieslinge und Burgundersorten, die auf Böden aus Sandstein, Lehm, Mergel und Ton gedeihen. Die Region hat ihre Herausforderungen durch Kriegswirren, Mehltau und Reblaus überwunden, indem sie eine bedeutende Weinbauschule gründete. Diese Mischung aus Tradition und Innovation spiegelt sich in den harmonischen und vielseitigen Weinen der Pfalz wider.
Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet in Deutschland und bietet eine Vielzahl an Aromen, die sich durch die sanften Hügel des 1000 Hügellandes ziehen. Mit Riesling, Silvaner und Müller-Thurgau als Schwerpunkt kommen die Weine hier aus Böden aus Löss, Ton und Muschelkalk. Rheinhessen ist bekannt für frische, fruchtige Weine, die in ihrer Vielfalt keine Wünsche offenlassen und auch international große Anerkennung finden.
Württemberg ist besonders für seine Rotweine bekannt, wobei Trollinger, Riesling und Lemberger zu den wichtigsten Rebsorten gehören. Die Böden aus Keuper und Muschelkalk sowie das günstige Mikroklima entlang des Neckars schaffen ideale Bedingungen für den Rotweinanbau. Die Region ist auch für die Lehr- und Versuchsanstalt Weinsberg bekannt, die zur Züchtung erfolgreicher Rebsorten wie Dornfelder und Piwirebsorten wie Cabernet Cubin, Cabernet Dorio und Cabernet Dorsa beigetragen hat. Württemberg kombiniert Tradition mit innovativen Ansätzen in der Weinproduktion.